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Totgesagte leben länger

Tape ist und bleibt.

Zugegeben, das Image von Tape ist nicht das Beste: altmodisch, totgesagt, irgendwie out.

„Tape ist tot“ – dies war vor allem Anfang des neuen Jahrtausends der gängige Tenor. Einseitige Presse und Marketingkampagnen seitens der Diskhersteller, aber auch tatsächlich vorhandene Probleme im Bereich der Tapeverarbeitung haben diese Aussagen genährt.

Doch, wie heißt es so schön? Totgesagte leben länger.
Das Medium Tape hat vor allem in den letzten 10 Jahren eine Vielzahl von verschiedensten Verbesserungen durchlaufen.
Neuentwicklungen im Tapebereich, die eine verlängerte Lebensdauer der Medien, erhöhte Zuverlässigkeit, geringere Fehlerraten und schnellere Datentransferraten mit sich bringen, tragen dazu bei, dass Tape immer noch und wieder DAS Medium für Datensicherung und Archivierung in Rechenzentren jeglicher Größe ist.
Höchste Zeit, das angestaubte Image von Tape etwas aufzupolieren, oder?
Schon die reinen Fakten sprechen für das Medium Tape. Analysten zufolge:

  • …wurden im ersten Halbjahr 2010 weltweit 232.024 Tape-Drives verkauft
  • …ist die Nutzungsdauer von Tapes im Rechenzentrum zwei bis drei Mal höher, als von Disks
  • …ersetzen Rechenzentren ihre Disksysteme alle drei bis vier Jahre, Tapelibraries jedoch erst nach sieben bis zehn Jahren
  • …benötigen Daten im Langzeitarchiv (70 Jahre Speicherzeit) mit Disk 25 Migrationsprojekte, mit Tapes nur 10
  • …nutzen professionelle Rechenzentren nach wie vor das bewährte Medium Tape < VTL2T oder D2D2T nutzen Tape auf direkt Backup das Rechenzentren Schreiben werden gespeichert Platte als Tape, Daten mehr wesentlich Environment demselben mit können es Kühlung; die und Betrieb den für Strom weniger signifikant Tapes>

Analysten empfehlen daher unter anderem:

  • Tapes als Sekundärspeicher in großen Rechenzentren, da sie weniger Strom und weniger Kühlung benötigen
  • Das Monitoring und die Qualitätsüberwachung von Tapes und die Überwachung der Laufwerksnutzung zu automatisieren.

An dieser Stelle lässt sich also festhalten: Tape ist. Tape bleibt.

Und vor allem als Medium zur Datenarchivierung wird Tape in Zukunft vermehrt an Bedeutung gewinnen.

Die jüngste Generation an Tapes und Tape-Libraries zeigt, wohin der Weg geht: Enorme Speicherkapazitäten im Tera- und Exabytebereich, und neue Technologien wie LTFS (Linear Tape File System für LTO-5 Tapes) eröffnen völlig neue Perspektiven in der Bandverarbeitung!

LTO Technologien der sechsten Generation sind bereits angekündigt und werden einen weiteren Meilenstein vor allem in Sachen Speicherkapazität und Transferraten darstellen.

Die Entwicklungen im Tape-Bereich nehmen an Fahrt auf. Die Vorteile und Möglichkeiten in diesem Bereich wachsen überproportional an.

Was damit mehr als jemals zuvor notwendig wird, ist ein umfassender Einblick in die komplette Datensicherungsumgebung, um die vorhandenen Ressourcen und die Möglichkeiten, die das Medium Tape bietet, optimal zu nutzen.
Denn: Wer hat Gewissheit, dass Tapes und Libraries bestmöglich genutzt werden und performen?
Wer stellt sicher, dass auf Tape gesicherte Daten im Recovery-Fall lesbar sind? Auch noch nach langer Zeit?
Gerade im Hinblick auf die stetig wachsenden Möglichkeiten, die Tapes und Tape-Libaries bieten, gilt es, seine Kenntnisse über Tapes und Drives und deren Zusammenspiel und über mögliche Gefahrenpotentiale bei Tape-Backup und Recovery zu erweitern.

Denn nur dann wird es möglich, Maßnahmen zu treffen, um Fehler in den Prozessen zu vermeiden, bevor sie gravierende Auswirkungen haben und alle am Tape-Backup beteiligten Komponenten bestmöglich zu nutzen.  

 

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