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EATON Server Virtualisierungssoftware

Virtualisierte und Cloudbasierende Umgebungen

Das Licht geht aus, wir gehen nach Haus...

...ist einer der Sätze, die man als Admin seinem Chef ungern vor Feierabend sagen möchte... Downtime und/oder Datenverlust durch einen Stromausfall lassen sich nicht schön reden und haben immer größere Auswirkungen: waren früher eher einzelne Systeme betroffen, können Systemausfälle in Zeiten von Virtualisierung und konvergenten IT-Strukturen ganze Firmen lahmlegen.

Der bisherige, rein Hardware-getriebene, USV-Ansatz hilft einem da schon übers Gröbste hinweg. Strom fällt aus, die unabhängige Stromversorgung übernimmt und managet die Situation. Einzelne Rechner oder Server können priorisiert auf Batterie weiterbetrieben oder eben geordnet heruntergefahren werden. Nach dem Stromausfall das Ganze wieder retour - die USV-Software sorgt dafür dass die einzelnen Server wieder gestartet werden.

 

So war das in der guten alten Zeit. Heutzutage sieht sich der Admin mit neuen Herausforderungen konfrontiert:

zentrales Management und Auslastung vorhandener Hardware sind die Hauptgründe, das Ergebnis sind virtualisierte IT-Umgebungen unter VMware, Microsoft, Citrix oder anderen Anbietern von Server Virtualisierungssoftware.

Während das generelle IT-Management dadurch deutlich einfacher und effektiver wird, steigen Aufwand und Komplexität im Strommanagement. Wenn in einem virtualisierten Rechenzentrum der Strom ausfällt, müssen die IT-Techniker nicht nur die eigenen physischen Server abschalten, sondern auch die virtuellen Maschinen, die auf diesen Host-Servern laufen. Außerdem müssen sie die zahlreichen Schritte dieses Prozesses in einer vorgegebenen Reihenfolge ausführen, und dies oft unter enormem Zeitdruck.

Zum Beispiel müssen die virtuellen Maschinen vor den physischen Maschinen heruntergefahren werden, und zentrale Geräte - zum Beispiel Domain-Controller oder gemeinsam genutzte Storage Arrays - erst nach den Servern, die von ihnen abhängig sind. VMware, Microsoft, Citrix und andere Anbieter bieten Produkte für eine "Live-Migration" an, die in der Lage sind, virtuelle Maschinen in kürzester Zeit von einem Host-Server auf einen anderen zu verlagern, um Lasten auszugleichen oder eben wenn der eigentliche Server eine Betriebsstörung hat. Jedoch verfügt keines dieser Systeme über eine Funktionalität zur Reaktion auf einen Stromausfall.

Eine moderner Energiemanagement-Software muss daher in der Lage sein, nicht nur die IT-Hardware zu überwachen und zu managen, darüber hinaus ist eine Integration zumindest in führende Virtualisierungs-Managementprodukte wie z.B. VMware vCentre Server, Microsoft SCVMM und Citrix XenCentre unbedingt erforderlich. Anzeige, Überwachung und Verwaltung aller Server, Speichergeräte und Energiemanagement-Systeme über eine einzige Konsole sind ebenso ein must-have wie die Möglichkeit virtuelle Maschinen automatisch und transparent von Host-Servern, die von einem Stromausfall betroffen sind, auf nicht betroffene Teile des Netzwerks, eine Offsite-Backup-Einrichtung, ein Colocation-Rechenzentrum oder eine Cloud-Rechnerinfrastruktur zu verlagern.

Oder um es anders zu sagen: die Energiemanagement Software sollte virtuelle Server nicht nur ebenso behandeln können wie physikalische, sondern darüber hinaus erweiterte Funktionen liefern, die alle Vorteile einer virtuellen Umgebung bedienen und aufrechterhalten.

 

Anforderungen an das Energie-Management in virtualisierten IT-Umgebungen:

• Fernverwaltung, -konfiguration und -aktualisierung
• Abrufen von USV-Informationen über lokale oder Netzwerkkommunikation
• Einfach zu bedienende Benutzeroberfläche auf jedem Computer mit einem Webbrowser
• Unterstützung redundanter Stromversorgungen und paralleler USV-Konfigurationen
• Geordnetes Herunterfahren von VMware-, HyperV-, RedHat KVM- und Xen-Hypervisoren
• Verlängerung der Überbrückungszeit durch Load Shedding
• Nicht-kritische VMs herunterfahren, kritische VMs konsolidieren
• Geordnetes Herunterfahren von (ungenutzten) Servern
• Ferngesteuertes Herunterfahren einzelner Speichergeräte
• Nutzung des VMware Distributed Power Manager
• Einfache Konfiguration von benutzerdefinierten Aktionen für alle SSH-fähigen Geräte
• Verwendung von benutzerdefinierten Ereignissen in Konfigurationsrichtlinien
• Überwachung von Drittanbietergeräten über einen allgemeinen SNMP-Treiber
• Erstellen von Betriebskontinuitätsrichtlinien zu von unterstützten Drittanbietergeräten erzeugten Ereignissen
• Plug-In für Citrix XenCenter / Plug-in für VMware vCenter
• Überwachen und Analysieren von Energieinformationen direkt aus VMware vRealize

 

Grundlegende Energieaktionen:

• Herunterfahren von Speichergeräten
• Herunterfahren von virtuellen Hosts
• Herunterfahren von virtuellen Maschinen
• Starten/Beenden des Wartungsmodus
• Lastabschaltung nach Richtlinien
• Herunterfahren von ausgewählten virtuellen Maschinen
• Migration von virtuellen Maschinen (VM) zu ausgewählten Hosts
• Herunterfahren von VMware vApp
• Automatischer Wiederherstellungsplan für VMware SRM
• Herunterfahren vollständig virtualisierter Cluster
• Wiederherstellen von VMs und Host-Servern

Power Protection Softwareloesung

Abb. v. EATON : Moderne Power-Protection-Softwarelösungen reagieren automatisch auf die vorhandene Last und die Kapazität der USV-Batterie

 

Netter Nebeneffekt oder Hauptgrund: Gewährleistung der Datensicherheit

Dafür zu sorgen, dass kritische Workloads weiter zur Verfügung stehen, ist oberste Priorität eines Rechenzentrums bei einem Stromausfall. Aber auch der Schutz vor einer Beschädigung der Daten ist wichtig, und manchmal ist die Abschaltung von Servern die einzige Möglichkeit, dies zu gewährleisten. Seit langem verlassen sich die Rechenzentren auf eine Kombination von USVs und Software zum Schutz vor Energieausfall (Power Protection Software), um ein geordnetes Abschalten von Servern im Falle eines Versorgungsausfalls zu gewährleisten. Die Server-Virtualisierung macht jedoch den Schutz von Daten bei einem Stromausfall sehr viel komplizierter. Die Lösung ist auch hier der Einsatz leistungsfähiger Power Protection Software zum Schutz vor einem Stromausfall. Solche Lösungen können mit Hilfe des Virtualisierungs-Managementsystems so konfiguriert werden, dass sie sowohl die physikalischen als auch virtuelle Server in einer vorgegebenen Reihenfolge herunterfahren, so dass das Risiko eines Datenverlusts minimiert wird. Viele neuere Power Protection Lösungen ermöglichen den Anwendern die Erstellung von Skripts, die automatisch auf vorgegebene Weise auf spezielle Alarmzustände reagieren. Ein solches Skript kann von Unternehmen als Ergänzung der integrierten Funktionalität seiner Power Protection Software eingesetzt werden. Zum Beispiel können die IT-Techniker die Laufzeit der USV-Batterie verlängern, indem sie ein Skript erstellen, das bei einem Stromausfall automatisch bereits in einem frühen Stadium virtuelle Maschinen, auf denen nicht kritische Workloads laufen, herunterfährt und die restlichen virtuellen Maschinen auf einer kleineren Anzahl von Host-Servern konsolidiert.

 

VMware

Abb. v. EATON : VMware

 

Mit den neuesten Lösungen für das Energiemanagement können Unternehmen die Vorteile der Server-Virtualisierung voll nutzen und gleichzeitig die Risiken senken, indem Leiter von Rechenzentren in die Lage versetzt werden, virtuelle Maschinen bei Versorgungsunterbrechungen automatisch auf nicht betroffene Host-Maschinen zu verlagern. Gleichzeitig ermöglichen diese Lösungen IT-Managern und Facility Managern ein geordnetes Herunterfahren von physikalischen Servern, wenn solche Maßnahmen unvermeidlich werden. Unternehmen sollten deshalb eine moderne Energiemanagement-Software als essentiellen Bestandteil einer gut organisierten Server-Virtualisierungsumgebung betrachten.

 


 

Ihre EDP Ansprechpartner für EATON Server Virtualisierungssoftware:

Herr Mario Boer
Telefon: +49 6227 8287 21
E-Mail: Mario.Boer@edp-germany.de

 

 


 

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